Bewegen

Geflüchtete haben keine „Lobby“.
Sie haben auch kein Recht, als Wähler*innen auf den demokratischen Willensbildungsprozess Einfluss zu nehmen.

Sie sind der Flüchtlingspolitik und den asyl- und aufenthaltsrechtlichen Gesetzen aber auch nicht ohnmächtig ausgeliefert.
Sie können sich durch ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Versammlungsfreiheit selbst an der gesellschaftlichen Debatte über Flüchtlinge beteiligen und auf die Flüchtlingspolitik Einfluss nehmen.

Das Projekt Plan.B fördert und unterstützt

  • Formen der Selbstorganisation, in deren Rahmen Geflüchtete inhaltliche Positionen entwickeln, artikulieren und ihren Protest gegen Flüchtlingspolitik und Abschiebung öffentlich machen können
  • demokratisch organisierte und gewaltfreie Protest- und Aktionsformen
  • politische Bündnisse, in denen Geflüchtete als eigenständige und gleichwertige Akteure tätig werden
  • Maßnahmen und Aktivitäten der politischen Bildung
  • solidarische, gemeinnützige und menschenrechtlich orientierte Kampagnen und Hilfsaktionen

Tübinger Aufruf: „Bleiberecht statt Abschiebung!“

Im Rahmen des Projekts haben wir die Petition „Bleiberecht statt Abschiebung“ gestartet. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und Einzelpersonen fordern wir mit dieser Petition, dass das Gesetz zur Beschäftigungsduldung (§ 60d Aufenthaltsgesetz) geändert und die Bedingungen zum Erhalt einer Beschäftigungsduldung erleichtert werden.

Anlässlich der monatlichen Sammelabschiebungen nach Afghanistan organisieren wir gemeinsam mit Geflüchteten Protestaktionen gegen diese Abschiebungen in Terror und Krieg.

Darüber hinaus beteiligen wir uns an überregionalen Bündnissen und Demonstrationen.